Bayerische Straßennamen für die entstehende Gartenstadt Karlshorst

Drucksachen-Nr.: DS/0185/VII

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

In der Gartenstadt Karlshorst sollen die entstehenden Straßen nach Orten, Gemeinden oder Bergen im Landkreis Regen (Bayerischer Wald) benannt werden.

Begründung:

In Karlshorst entsteht ein neues Wohnquartier. Für das über 240.000 qm große Terrain werden auch Straßen gebaut, die erstens benannt und zweitens mit den Straßennamen auch an das vorhandene Straßengebiet angepasst werden sollen. Vorhandene Straßen aus dem Umfeld der entstehenden Gartenstadt heißen u. a. Zwieseler Str., Arberstr., Bodenmaiser Str., welche Orte oder Berge des Landkreises Regen wiedergeben. So könnten Namen nach Orten entstehen, wie z. B. Eisensteiner Weg (nach Bayerisch Eisenstein), Frauenauer Weg, Kirchdorfer Weg (nach Kirchdorf im Wald), Patersdorfer Weg, Prackenbacher Weg, Regener Weg, Rinchnacher Weg, Teisnacher Pfad, Viechtacher Weg oder auch Namen nach Bergen, wie z. B. Geißkopfsteig, Kiesruckpfad, Ossersteig, Rachelweg, Riedelsteinweg. Andere Alternativen wären auch z. B. „Zum Pfahl“, eine geologische Quarzformation, die sich durch den Bayerischen Wald zieht oder „Zum Weißenstein“, eine Burgruine und ein Ortsteil in der Stadt Regen. Zwei gravierende Vorteile hätten diese Namen: Sie passen sich in das vorhandene Straßenbenennungs-Bild ein und würden einer möglichen zeitintensiven Streitkultur um Personennamen vorbeugen.

[15.03.2012]