Bessere Vorbereitung und klare Kommunikation bei ausgelagerten Schulstandorten
Ribbeck: Neue Schulwege müssen rechtzeitig vor Umzügen vorliegen
„Wenn Grundschulkinder an einen Ausweichstandort umziehen müssen, dann brauchen Eltern und Schüler frühzeitig Klarheit über den sicheren Schulweg. Das Bezirksamt muss hier endlich vorausschauend handeln“, fordert Sarah Ribbeck, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Lichtenberg.
Vor einem Umzug von Grundschulkindern in ausgelagerte oder provisorische Schulstandorte müssen verbindliche Schulwegpläne kommuniziert werden. Zuletzt hatte der Umzug der Randow-Schule in die Drehscheibenschule an der Wustrower Straße deutlich gemacht, dass Eltern unzureichend informiert waren und sich große Unsicherheiten verbreiteten. Gerüchte über gefährliche Wegeführungen, etwa über Bahnsteige oder die stark befahrene Falkenberger Chaussee, führten zu Verunsicherung und zahlreichen Nachfragen aus der Elternschaft.
Eine frühzeitige Erstellung von Schulwegplänen schafft Transparenz, schließt Kommunikationslücken und ermöglicht dem Bezirksamt, Folgebedarfe für den neuen Schulweg frühzeitig zu erkennen. So kann etwa der Einsatz von Schülerlotsen rechtzeitig geplant, die zuständige Polizeidienststelle sensibilisiert und der sichere Schulweg der Kinder gewährleistet werden. Das Bezirksamt muss hier strukturiert vorgehen und Eltern wie Kinder durch klare und belastbare Informationen entlasten. “Die Sorgen der Eltern müssen ernstgenommen und die Fragen vor einem solchen Umzug rechtzeitig beantwortet werden”, verdeutlicht Ribbeck abschließend.
Ein entsprechender Ausschuss der CDU-Fraktion wird nun im Ausschuss für Schule und Sport diskutiert, um noch Detailfragen zu klären.