Lernbedingungen sofort verbessern – Kurzfristige Maßnahmen für die Schule an der Victoriastadt

Ribbeck: Hitzeschutz, Akustik und WLAN dulden keinen weiteren Aufschub

„Es kann nicht sein, dass unsere Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte im Sommer unter unerträglicher Hitze leiden und zeitgemäßer Unterricht an fehlendem WLAN scheitert. Wir brauchen nicht nur eine langfristige Sanierungsperspektive, sondern müssen sofortige Verbesserungen umsetzen, um ein gesundes und lernförderliches Umfeld zu garantieren und den Ausfall von Unterrichtseinheiten verhindern“, erklärt Sarah Ribbeck, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Lichtenberg.

Das Bezirksamt soll umgehend kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Lern- und Arbeitsbedingungen im denkmalgeschützten Altbau der Grundschule an der Victoriastadt prüfen und in die Wege leiten. Im Fokus stehen dabei drängende Herausforderungen, die den Schulalltag akut belasten: Es wird ein wirksamer Hitzeschutz, die Optimierung des Raumklimas, eine Verbesserung der akustischen Bedingungen sowie der überfällige Ausbau der digitalen Infrastruktur verlangt.

Nach wiederholten und eindringlichen Hinweisen der Schulgemeinschaft sowie der Gesamtelternvertretung bestehen in dem Gebäude erhebliche strukturelle Defizite. Insbesondere in den Sommermonaten führen die hohen Raumtemperaturen zu einer enormen körperlichen und mentalen Belastung, die das konzentrierte Arbeiten nahezu unmöglich machen. 

Gleichzeitig erschwert die schlechte Akustik in den Räumen den Unterricht für alle Beteiligten erheblich. Dass darüber hinaus eine flächendeckende WLAN-Infrastruktur fehlt, wird den grundlegenden Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb in keiner Weise gerecht.

Es wird daher erwartet, dass alle bezirklichen Möglichkeiten restlos ausgeschöpft werden, um die dringend notwendige Gesamtsanierung des Altbaus spürbar zu beschleunigen. Da diese jedoch Zeit in Anspruch nehmen wird, dürfen die akuten Probleme bis dahin nicht länger ignoriert werden. „Kurzfristige und pragmatische Lösungen müssen jetzt höchste Priorität haben, damit den Schülerinnen, Schülern und den Beschäftigten schnellstmöglich ein zeitgemäßes, sicheres und gesundes Arbeitsumfeld geboten wird und sie nicht bei 41 Grad lehren und lernen müssen”, so Ribbeck abschließend.