Fehlende Trinkwasserspender jetzt nachrüsten
Ribbeck: Wasser für alle
„Wasser für alle! Das muss auch an unseren Schulen eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Eine unkomplizierte Versorgung mit kostenfreiem und frischem Trinkwasser ist ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit unserer Kinder. Es wird höchste Zeit, dass wirklich jede Schule in Lichtenberg einen eigenen Trinkwasserspender bekommt“, erklärt Sarah Ribbeck, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Lichtenberg.
Aktuell gibt es in einigen Lichtenberger Schulen noch immer keine eigenen Trinkwasserspender. Eine kürzliche Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus hat gezeigt, dass in den betroffenen Gebäuden oft schlichtweg die nötigen Wasseranschlüsse fehlen. Bisher behilft man sich dort mit provisorischen Notlösungen: Es werden Wasserkrüge aufgestellt oder die Schülerinnen und Schüler müssen die Spender in benachbarten Einrichtungen mitnutzen. Doch solche Übergangslösungen reichen für eine dauerhafte und moderne Versorgung im Schulalltag nicht aus.
Der Bezirk solle umgehend die fehlenden baulichen und technischen Voraussetzungen in den betroffenen Schulen schaffen, fordert die CDU-Fraktion in einem Antrag, der in der BVV-Sitzung im Juli 2026 beschlossen wurde.
Sobald die Anschlüsse liegen, können die Berliner Wasserbetriebe die neuen Geräte installieren und in Betrieb nehmen. Das Land Berlin verfolgt ohnehin seit Jahren das Ziel, alle Grundschulen mit kostenfreien Wasserspendern auszustatten. Bei Neubauten oder Sanierungen ist das längst der normale Standard. Diese Maßstäbe müssen nun auch für die restlichen Gebäude im Bezirk gelten.
„Unsere Schülerinnen und Schüler dürfen nicht länger auf umständliche Provisorien angewiesen sein. Der Bezirk muss jetzt zügig seine Hausaufgaben machen und die fehlenden Leitungen legen, damit das frische Wasser endlich überall fließen kann“, so Ribbeck abschließend.