Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, am Beispiel der Siegfriedstraße sowie vergleichbarer Straßen im Bezirk zu prüfen, ob dort, wo die zur Trennung von Fahrbahn und Radverkehrsanlagen eingesetzten Leitboys wiederholt beschädigt, umgefahren oder entfernt werden, diese dauerhaft durch bauliche Elemente – insbesondere Leitschwellen oder vergleichbare Trennelemente – ersetzt werden können.
Dabei sollen insbesondere Aspekte der Verkehrssicherheit, der dauerhaften Wirksamkeit der Trennung sowie der Wirtschaftlichkeit und des Unterhaltungsaufwandes berücksichtigt werden.
Begründung:
Anlass des Antrags sind wiederkehrende Beschädigungen und Ausfälle von Leitboys in der Siegfriedstraße. Dort zeigt sich, dass einzelne Elemente regelmäßig überfahren oder entfernt werden bzw. stark verschmutzt sind und ihre Schutz- und Trennfunktion zeitweise nicht mehr erfüllen. Dadurch entsteht eine eingeschränkte Verkehrssicherheit und ein erhöhter Instandhaltungsaufwand.
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch an der Frankfurter Allee (zwischen Frankfurter Tor und Gürtelstraße), wo inzwischen viele der ursprünglich aufgestellten Leitboys nicht mehr vorhanden sind und die gewünschte Trennwirkung zwischen Fahrbahn und Radverkehrsanlage deutlich nachgelassen hat. Dies deutet auf ein strukturelles Problem an stark belasteten Verkehrsachsen hin.
Bauliche Lösungen wie Leitschwellen bieten in solchen Fällen eine dauerhafte und wartungsärmere Alternative. Sie erhöhen die Verlässlichkeit der Trennung, reduzieren laufende Ersatz- und Reparaturkosten und verbessern insgesamt die Verkehrssicherheit. Ziel ist es daher, an besonders konfliktträchtigen Stellen schrittweise auf robustere Trennelemente umzustellen.
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